Ältere Anlagen haben oft keinen nutzbaren Störkontakt. Dann helfen Temperaturfühler an Vorlauf und Rücklauf. Sie werden außen am Rohr angebracht, ohne Eingriff in den Heizkreis. Sinkt die Vorlauftemperatur während der Heizzeit deutlich unter den gewohnten Wert, kann das auf eine Störung hinweisen. Nachtabsenkung, Heizbedarf und Betriebszustand müssen dabei berücksichtigt werden.
Ein Sensor mit zwei Fühlern, etwa der Milesight TS302, erfasst Vor- und Rücklauf mit einem Gerät; der Dragino D23-LB hat drei Fühler, zum Beispiel für Vorlauf, Rücklauf und Speicher. Die Verläufe zeigen nebenbei, wie die Anlage arbeitet. Auffällige Muster, etwa ein ungewöhnlicher Abstand zwischen Vor- und Rücklauf, sind Hinweise für den Fachbetrieb.
Zeitpläne grenzen ein, wann eine Temperaturregel aktiv ist. So können Sie erwartete Absenkzeiten berücksichtigen, ohne jede niedrige Vorlauftemperatur als Störung zu melden.