Messpunkt statt beliebiger Raumwert
Ein Fühler an der Tür, vor dem Verdampfer oder zwischen Waren misst unter unterschiedlichen Bedingungen. Legen Sie fest, was der Wert aussagen soll, und prüfen Sie die Position mit dem Kältefachbetrieb.
Die Kühlung fällt nachts aus oder die Kühlraumtür bleibt nach der Anlieferung offen. Ohne Überwachung fällt das oft erst beim nächsten Rundgang auf. Die Kühlraumüberwachung mit SECURUS erfasst Temperaturen per Funk und meldet Abweichungen an die zuständigen Personen. So kann Ihr Team die Ursache prüfen und über die Ware entscheiden.
Beispieldaten zur Veranschaulichung. Die Grenzwerte legen Sie selbst in der Plattform fest.
Sensoren erfassen Messwerte oder Ereignisse direkt am Einsatzort.
Kühlraum 2 · 9,5 °CPer LoRaWAN an ein erreichbares Gateway und von dort über die Internetanbindung zur Plattform.
Die Plattform prüft jeden Wert gegen Ihre Grenzwerte, Regeln und Zeitfenster.
Über 7 °C für 15 Min.Die zuständige Person erhält eine SMS oder E-Mail mit Ort, Uhrzeit und Auslöser.
Ein geeigneter Temperaturfühler misst im Kühlraum, Kühlhaus oder Tiefkühler. Ein LoRaWAN-Sensor überträgt die Messwerte über ein Gateway an SECURUS. Die Plattform ordnet jede Messstelle einem Standort und einem Raum zu. Temperaturverläufe und Alarme sind damit auch für mehrere Filialen zentral verfügbar.
Bei abgeschirmten Kühlzellen kann ein Sensor mit externem Fühler sinnvoll sein: Der Fühler misst innen, das Funkgerät sitzt außerhalb. Messbereich, Genauigkeit, Feuchteschutz und Funkempfang müssen zur Anwendung passen. Vor der Übergabe wird die Verbindung am tatsächlichen Montageort geprüft.
Nicht jede kurze Erwärmung bedeutet einen Kühlausfall. Abtauphasen, Reinigung und Anlieferungen verändern die Lufttemperatur. Gemeinsam mit Ihrem Kältefachbetrieb legen Sie passende Grenzwerte und Zeitregeln fest. Diese richten sich nach Lagergut, Anlage und betrieblichen Anforderungen. Ein pauschaler Grenzwert für alle Kühlräume wäre ungeeignet.
Die Position des Fühlers beeinflusst das Ergebnis. Direkt am Verdampfer, an der Tür und zwischen den Waren entstehen unterschiedliche Werte. Die gemessene Lufttemperatur entspricht außerdem nicht automatisch der Kerntemperatur eines Lebensmittels. Legen Sie deshalb vorab fest, welche Aussage die Messstelle liefern soll.
Ein zusätzlicher Türkontakt zeigt, ob die Kühlraumtür offen oder geschlossen ist. Das ergänzt die Temperaturmessung: Eine offene Tür erklärt einen Temperaturanstieg häufig besser als der Temperaturwert allein. Das Team kann gezielt nachsehen, ob die Tür blockiert ist oder die Dichtung geprüft werden muss.
Türkontakt und Temperatursensor ersetzen keine Wartung der Kälteanlage. Sie machen ausgewählte Zustände sichtbar. Wenn die Temperatur trotz geschlossener Tür steigt, bleibt die technische Diagnose Aufgabe des Kältefachbetriebs.
Ein Temperaturalarm muss auch außerhalb der Öffnungszeiten eine zuständige Person erreichen. Sie legen Benachrichtigungsgruppen für Filialleitung, Haustechnik oder Servicepartner fest. Die Meldung nennt den Standort und die betroffene Messstelle. Zuständigkeiten und Vertretungen sollten vor dem ersten Alarm geklärt sein.
Nach einer Meldung prüft das Team die Situation vor Ort. Maßnahmen zur Sicherung oder Bewertung der Ware richten sich nach Ihrem betrieblichen Ablauf. Die Benachrichtigung selbst garantiert weder eine Reaktion noch die Unversehrtheit der gelagerten Produkte.
Historische Messwerte und CSV-Exporte unterstützen die Temperaturdokumentation in Handel, Gastronomie, Mensen und Pflegeeinrichtungen. Ihr Team kann nachvollziehen, wann eine Abweichung begann und wie sich die Temperatur anschließend entwickelt hat. Das erleichtert die betriebliche Auswertung und die Abstimmung mit dem Service.
SECURUS unterstützt die Dokumentation im Rahmen Ihres HACCP-Konzepts. Daraus folgt keine pauschale HACCP-Zertifizierung. Welche Prüfungen, Kalibrierungen, Aufbewahrungsfristen und ergänzenden Aufzeichnungen erforderlich sind, hängt von Ihrem Betrieb und den geltenden Vorgaben ab.
Für Einzelhandel und Filialbetriebe werden Messstellen nach Filiale und Kühlbereich geordnet. In Pflegeeinrichtungen sind Küche und Hauswirtschaft beteiligt, bei Kommunen beispielsweise Mensa, Kita oder Veranstaltungsbetrieb. Die Messung bleibt technisch ähnlich, die Zuständigkeiten unterscheiden sich.
Starten Sie mit den Bereichen, in denen ein unbemerkter Ausfall besonders problematisch wäre. Prüfen Sie Messpunkte, Funkabdeckung und Alarmempfänger zunächst im Pilotbetrieb. Anschließend lässt sich die Überwachung auf weitere Kühlräume und Standorte übertragen.
Planen Sie die Messung mit dem Küchenteam, der Filialleitung und dem Kältefachbetrieb. So passen Messwerte und Reaktion zum tatsächlichen Ablauf.
Ein Fühler an der Tür, vor dem Verdampfer oder zwischen Waren misst unter unterschiedlichen Bedingungen. Legen Sie fest, was der Wert aussagen soll, und prüfen Sie die Position mit dem Kältefachbetrieb.
Anlieferung, Reinigung und Abtauung gehören zum normalen Betrieb. Prüfen Sie bei der Inbetriebnahme, ob Ihre Alarmregeln diese Abläufe berücksichtigen und relevante Abweichungen weiterhin auffallen.
Testen Sie Messung, Übertragung und Nachricht gemeinsam. Klären Sie, wer nachts Zugang hat, die Ursache prüft und die Bewertung der Ware veranlasst.
Ja, wenn Sensor und Fühler für den benötigten Temperaturbereich geeignet sind. Die Auswahl erfolgt passend zur Anlage.
Nein. Der Sensor funkt per LoRaWAN. Das Gateway benötigt eine geeignete Internetverbindung zur Plattform.
SMS und E-Mail sind als Benachrichtigungswege verfügbar. Empfänger und Alarmregeln werden in SECURUS eingerichtet.
Wir versprechen keine pauschale HACCP-Zertifizierung. Messverläufe und Exporte unterstützen Ihre betriebliche Temperaturdokumentation.
Ja. Messstellen lassen sich nach Raum und Standort zuordnen und zentral betrachten.
Der Temperaturverlauf allein beweist keine offene Tür. Ein zusätzlicher Magnetkontakt erfasst den Öffnungszustand direkt.
Die hier beschriebene Lösung überwacht stationäre Kühlbereiche wie Kühlräume, Kühlmöbel und Tiefkühler. Eine durchgängige Kühlkettenüberwachung einschließlich Transport und Übergaben erfordert ein zusätzlich abgestimmtes Mess- und Dokumentationskonzept.
Temperaturen in Serverräumen, Technikräumen und Lagern überwachen.
Störkontakte sowie Vorlauf und Rücklauf im Blick.
Wasser an Risikostellen erkennen und gezielt melden.
CO₂, Temperatur und Luftfeuchte je Raum betrachten.
Feuchteverläufe beobachten und Schimmelrisiken einordnen.
Störkontakte und Zustandsdaten von Pumpen, Motoren und Maschinen.
Strombedarf und Verbrauchstrends einzelner Anlagen verstehen.
Öffnungszustände mit passenden Zeitregeln überwachen.
Mögliche Sturzereignisse kamerafrei erfassen.
Hilfe oder Service mit einem Knopfdruck anfordern.
Auslastung von Räumen, Plätzen und Flächen.
Rauchen in Toiletten und Treppenhäusern erkennen.
Tanks, Behälter und Spender nach Bedarf betreuen.
Lärmbelastung objektiv messen statt schätzen.
Druckabfall in Heizung und Leitungen früh erkennen.
Wasser-, Gas- und Stromzähler automatisch auslesen.
Warmwasser- und Leitungstemperaturen dokumentieren.
pH-Wert, Leitfähigkeit, Chlor und Sauerstoff überwachen.
Unnötige Beleuchtung und dunkle Bereiche erkennen.
Bäume und Grünflächen bewässern, wenn sie es brauchen.
Nennen Sie uns Kühlbereiche, Temperaturanforderungen und Standorte. Wir planen passende Fühler, Funkanbindung und Alarmempfänger.